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In Bielefeld sind falsche Polizisten unterwegs!

eingestellt von Jens Flachmann am 6. September 2018

Die Bielefelder Polizei hat uns informiert, dass Kriminelle unterwegs sind, die sich als Polizisten ausgeben und versuchen, ältere Menschen in unserer Stadt um ihr Vermögen zu bringen. Es hat in den letzten Tagen schon zahlreiche Fälle gegeben. Bitte seien Sie vorsichtig bei Telefonanrufen von Personen, die sich als Polizeibeamte ausgeben und Fragen zu Ihrem Vermögen auf Bankkonten oder auch zu Bargeldbeständen in Ihrem Haushalt stellen. Eine gute Idee ist es auch, mit älteren Familienangehörigen über das Thema zu sprechen. In aller Regel sind Seniorinnen und Senioren die von den Tätern anvisierte Zielgrupppe.

In Bielefeld sind falsche Polizisten unterwegs

In Bielefeld sind falsche Polizisten unterwegs – so gehen sie vor!

Das Vorgehen der Täter ist immer relativ ähnlich. Es beginnt mit einem Telefonanruf, in dem sich die Kriminellen als Polizeibeamte ausgeben und versuchen, ihre arglosen Opfer dazu zu bewegen, Auskünfte über Guthaben auf Konten oder Bargeld im Haushalt zu übergeben. Als Vorwand wird zum Beispiel angegeben, dass diese Informationen für die Aufklärung einer Straftat benötigt würden. Manchmal versuchen die „falschen Polizisten“ auch, den Opfern Angst zu machen, in dem sie behaupten, dass aus laufenden Ermittlungen ersichtlich wäre, dass die eigenen Ersparnisse auf Konten bei Banken und Sparkassen in Gefahr seien und man deshalb dringend Angaben zu Kontonummern und Kontoständen benötigen würde.

Am Ende kommt immer die Aufforderung, Geld an einen angeblichen Polizeibeamten herauszugeben, der die Opfer zu Hause oder an einem vorher vereinbarten Ort aufsuchen wird. Natürlich sind diese Personen weder Polizisten noch von der Polizei beauftragt. Es handelt sich um Kriminelle, die die Gutgläubigkeit der meist älteren Menschen ausnutzen.

Wie kann man sich schützen?

Die Polizei ruft nicht einfach an und fragt nach Konten, Vermögen oder Bargeld im Haushalt. Sie können praktisch immer davon ausgehen, dass es sich bei solchen Anrufen um Kriminelle handelt. Natürlich wissen auch die Täter, dass es nicht leicht ist, mit dieser Masche Erfolg zu haben. Sie treten deshalb am Telefon in aller Regel sehr bestimmt und professionell auf und versuchen unter Umständen auch, ihre Opfer einzuschüchtern. Bitte bedenken Sie auch, dass es heute möglich ist, die Anzeige auf dem Telefon zu manipulieren. Der Text „Polizei“ oder die Nummer „110“ auf dem Display bedeuten nicht, dass wirklich die Polizei anruft.

Falls Sie oder Ihre Angehörigen so einen Anruf erhalten, empfiehlt sich die folgende Vorgehensweise: Fragen Sie den Anrufer nach seinem vollen Namen (Vorname und Nachname), nach der Dienststelle, in der er angeblich beschäftigt ist sowie nach der Telefonnummer, unter der Sie ihn erreichen können. Teilen Sie dem Anrufer mit, dass Sie ihn zurückrufen werden und beenden Sie dann konsequent den Anruf. Bitte geben Sie im Gespräch keine Informationen zu Ihrem Vermögen weiter. Lassen Sie sich auf nichts ein!

Nachdem Sie den Anruf beendet haben, sollten Sie sofort die Polizei anrufen – natürlich nicht unter einer Nummer, die Sie eventuell vom Täter bekommen haben! Sie erreichen die Bielefelder Polizei unter der Rufnummer 0521 545-0. Informationen zur Erreichbarkeit finden Sie auch auf der Internet-Seite der Bielefelder Polizei.

Sie können mithelfen, potenzielle Opfer zu schützen. Der sogenannte „Polizei-Trick“ zielt meist auf Seniorinnen und Senioren ab. Bitte sprechen Sie deshalb auch mit Ihren älteren Familienangehörigen oder Freunden über das Thema.

In Bielefeld sind falsche Polizisten unterwegs – Meldung der Bielefelder Polizei: Warnung vor falschen Polizeibeamten