Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

China – Superlative oder Ernüchterung?

Bielefelder Unternehmen auf chinesischen Märkten – Wie funktioniert das? Die Entwicklungen in China waren das Thema eines Unternehmerfrühstücks der Sparkasse Bielefeld Ende Oktober.

„Einige Kunden begleiten wir bereits erfolgreich im China-Geschäft, andere haben signalisiert, dass sie mit ihren Produkten und Dienstleistungen dort Fuß fassen möchten“, beschreibt Ralf Hüpel, Gruppenleiter Internationale Geschäfte, die Hintergründe der Veranstaltung Ende Oktober. „Wir hatten das Glück, mit Christian Sommer vom German Center Shanghai einen ausgewiesenen China-Experten an Bord holen zu können“. So erhielten die  eingeladenen Firmenkunden Informationen aus erster Hand über einen der größten Absatzmärkte weltweit für viele Branchen.

Seit März 2013 hat China eine neue Regierung, die viele der alten Probleme von ihren Vorgängern geerbt hat. Umweltverschmutzung, Inflation und das soziale Ungleichgewicht auf der einen Seite, eine wachsende Wirtschaft in Krisenzeiten, eine mobile und zunehmend besser ausgebildete Bevölkerung auf der anderen Seite. Christian Sommer berichtete aus der Praxis und wagte einen Ausblick. „Chinesen sprechen am liebsten mit der Nr. 1 – das sind wir!“, weiß der China-Experte.

Was bedeutet ein solches Umfeld für deutsche Unternehmen, die in und mit China Geschäfte tätigen oder tätigen wollen? Wie geht es weiter mit China im Jahr 2013 und 2014? Welche Entwicklungen bewegen die deutschen Unternehmen in China und die zentrale Frage, ist es für einen Markteinstieg in China zu spät oder gerade richtig? Hierzu gab es von Christian Sommer ein klares Statement: „China ist als Markt in jedem Fall weiterhin interessant! Mit der immens großen Nachfrage hat China durchaus das Potenzial, den USA langfristig den Rang als führende Industrienation abzulaufen.“ Das vermeintlich niedrige Preisniveau gehört im Übrigen der Vergangenheit an. „Meine Frau und ich kaufen Kleidung lieber in Deutschland – das ist günstiger!“, räumte Sommer schmunzelnd ein.

Da die chinesische Währung Renmimbi derzeit noch nicht frei konvertierbar ist, stellte im Anschluss an Christian Sommers Vortrag Auslandsfachberaterin Corinne Meiss-Tubbesing Lösungen der Sparkasse Bielefeld vor, entsprechende Kursrisiken zu minimieren.

Christian Sommer, Jahrgang 1963, ist CEO und Chairman des German Center Shanghai, einer Tochergesellschaft der BayernLB. Bereits seit 1995 ist er in China tätig. Er betreut ein komplexes Netzwerk, das u.a. von Bundes- und Länderministerien, der Sparkassen-Finanzgruppe, den IHKs und den Auslandshandels-kammern (AHK) unterstützt wird.